Steinmeier fordert unumkehrbaren Atomausstieg in den nächsten 10 Jahren
Veröffentlicht am 30.05.2011 in Bundespolitik
Wiedemann/pixelio.de
Zu der Übergabe der Arbeitsergebnisse der Ethikkommission Energie an die Bundesregierung erklärte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, dass der Atomausstiegsbeschluss von Rot-Grün richtig war und richtig ist. Das schwarz-gelbe energiepolitische Chaos und ihre Laufzeitverlängerung für AKW hat einen gesellschaftspolitischen Frieden aufgekündigt.
Fukushima hätte deutlich gezeigt, dass der konsequente Ausstieg aus der Atomenergie notwendig ist. Steinmeier sagt: “Ich rate der Bundesregierung, in den kommenden zehn Jahren aus der Atomenergie auszusteigen und zwar unumkehrbar.” Der von der Ethikkomission empfohlene Ausstieg bis 2022 liege in dem zeitlichen Korridor den auch rot-grün festgelegt hatte.
Zudem müsse Schwarz-Gelb dafür sorgen, dass für eine sichere Energieversorgung die Erneuerbaren Energien beschleunigt ausgebaut werden.
Steinmeier sagt, dass die Gesetzentwürfe von Schwarz-Gelb lägen der SPD-Fraktion vorlegen. Diese müssten dann aufmerksam geprüft werde. Die Bedingungen der Sozialdemokraten für den Beschluss des Atomausstiegs lauten:
Austieg aus der Atomenergie während der nächsten zehn Jahre.
Die offen, unvoreingenommene erneute Suche nach einem geeigneten Endlager in Deutschland.
Es dürfte kein Hintertürchen oder Revisionsklauseln für die AKW-Betreiber geben.
Von der sog. kalten Kraftreserve hält Steinmeier nichts, denn es habe dies in Bezug auf die Atomenergie nie gegeben. Erfahrungen dazu gebe es nur mit fossilen Kraftwerken.
Am 02.07.2026 haben die Vorsitzenden der Berliner Regierungskoalition umfassende Reformpläne vorgestellt, die im Koalitionsausschuss am Tag zuvor geeint wurden. Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, zu den Berliner Reformplänen.
NRWSPD stellt Liste für Landtagswahl auf: Jochen Ott mit 96,2 Prozent gewählt Der Countdown zur Wahl hat offiziell begonnen: Am Samstag, den 13. Juni 2026 haben über 200 Delegierte im