
Zu den mit Koalitions-Mehrheit im Vermittlungsverfahren beschlossenen Änderungsvorschlägen zum Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt erklären die arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme und die zuständige Berichterstatterin Katja Mast:
Die mit schwarz-gelber Mehrheit im Vermittlungsverfahren beschlossenen Änderungsvorschläge zum Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt sind für die SPD mehrheitlich nicht akzeptabel. Wir lehnen das Gesetz und die unzureichenden Änderungsvorschläge ab.
Ursula von der Leyen will keine Lösung beim Gründungszuschuss. Die Förderkonditionen werden verschlechtert und das Instrument wird zu einer Ermessensleistung reduziert. Schwarz-Gelb bleibt stur, obwohl der Gründungszuschuss von Experten nachweislich positiv beurteilt wird.
Auch die öffentlich geförderte Beschäftigung wird an Schlagkraft massiv verlieren, weil stärker als bisher arbeitsmarktferne Tätigkeiten gefördert und Förderunterbrechungen durch die Festlegung von Höchstdauern vorgegeben werden. Ursula von der Leyen lässt Menschen, die mehr und gezieltere Förderung bräuchten, am Rand stehen.





