SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Schulministerin Sommer rechnet sich die Schulwelt schön

Veröffentlicht am 22.12.2009 in Schule und Bildung

Zur heute veröffentlichten aktuellen Statistik des nordrhein-westfälischen Schulministeriums zum Unterrichtsausfall erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer: "Die neue Statistik zum Unterrichtsausfall ist eine unglaubwürdige Schönrechnerei. Die Landesregierung arbeitet mit Taschenspielertricks. Sie vergleicht die aktuellen Zahlen der einzelnen Schulformen mit denen aus dem Jahr 2005, aber nicht mit denen aus dem Vorjahr. So wird zum Beispiel der dramatische Anstieg des Unterrichtsausfalls an den Grundschulen um fast 80 Prozent innerhalb des vergangenen Jahres verschleiert.

Hinzu kommt, dass im Bericht auf Seite 6 auf Unsicherheiten bei den Erhebungen zur Besetzungssituation der Schulen hingewiesen wird. Ergo: An den Ergebnissen bestehen berechtigte Zweifel. Die Landesregierung ist nach wie vor nicht Willens und nicht in der Lage, dem Landtag die versprochene Vollerhebung zum Unterrichtsausfall vorzulegen und damit für Transparenz zu sorgen."

Die SPD-Bildungsexpertin erinnerte darüber hinaus an die Antworten der Landesregierung auf die Kleinen Anfragen der SPD-Fraktion zur Lehrerversorgung: "In Nordrhein-Westfalen fehlten laut Auskunft der Landesregierung vor der Sommerpause, also zum Erhebungszeitpunkt der heute veröffentlichten Statistik, rund 5.000 Lehrerinnen und Lehrer. Allein dadurch fallen in NRW fünf Millionen Stunden aus. Schulministerin Sommer rechnet sich mit der aktuellen Erhebung die Schulwelt schön."

 

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