SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Rüttgers und Sommer unter Druck

Veröffentlicht am 08.04.2008 in Schule und Bildung

"Mit seiner Feststellung, dass es mittelfristig zu einer Entwicklung zu einem zweigliedrigen Schulsystem komme, belegt CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, dass nun endlich auch innerhalb der CDU die Debatte über die notwendige Veränderung unseres Schulsystems angekommen ist. Nach dem sich schon die FDP für diesen Weg ausgesprochen hat, geraten Ministerpräsident Rüttgers und seine Schulministerin nun in den eigenen Reihen unter Druck. Endlich erkennen auch führende Unionspolitiker, dass das starre Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem keine Zukunft hat", erklärt die stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD, Ute Schäfer, nach entsprechenden Presseberichten vom 7. April 2007.

Bei einem Besuch in Rheurdt hatte Ronald Pofalla erklärt, dass er in der Kombination von Haupt- und Realschule die Zukunft sehe. Er folgt damit Überlegungen, wie sie auch in der nordrhein-westfälischen FDP diskutiert werden und die für erhebliche Verstimmungen innerhalb der Regierungskoalition geführt haben.

"So sehr ich die neue schulpolitische Beweglichkeit des CDU-Generalsekretärs schätze, sind sie unterm Strich nicht ausreichend. Um allen Kindern wirkliche Bildungschancen zu bieten, müssen wir längeres gemeinsames Lernen ermöglichen. Genau das bietet ein zweigliedriges Schulsystem nicht", so Schäfer.

 

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