Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt den heute im Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Vormünder- und Betreuervergütung. Das Gesetz soll in der kommenden Woche im Bundestag beraten werden. Wir fordern Union und FDP auf dem Vorhaben zuzustimmen, um die Betreuungslandschaft finanziell zu stabilisieren.
Sonja Eichwede, rechtspolitische Sprecherin:
„Betreuerinnen und Betreuer ermöglichen Millionen Menschen in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben. Sie leisten eine für unsere Gesellschaft unverzichtbare Arbeit. Dafür müssen sie angemessen vergütet werden. Der erste im September veröffentlichte Entwurf des Justizministeriums ging gänzlich an den Bedürfnissen der Praxis vorbei. Er hat für große Unruhe in der Betreuerlandschaft gesorgt. Wir freuen uns, dass sich der Minister unserer Kritik angenommen und den Entwurf überarbeitet hat. Wir werden ihn in der nächsten Woche im Bundestag beraten und hoffen, dass Union und FDP sich diesem wichtigen Thema nicht verschließen. Wir halten eine Verabschiedung der Reform noch vor den Neuwahlen für erforderlich, um jetzt für die notwendige finanzielle Stabilisierung der Betreuungslandschaft zu sorgen.“





