SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Mit Grillzange unterwegs

Veröffentlicht am 10.04.2010 in Presse

Nichts soll schwarz werden – SPD geht in die heiße Wahlkampfphase

Bielefeld (nw). Drei Monate ist es her, dass die SPD in OWL ihre Landtagskandidaten der Öffentlichkeit präsentiert hat. Es war Ende Januar, als die OWL-Regionalvorsitzende Ute Schäfer ankündigte, die SPD wolle der Region wieder eine Stimme in Düsseldorf geben.

„Heute sind wir sicher, dass das gelingen wird“, sagte Schäfer gestern. Mehr noch: Die SPD sei fest davon überzeugt, dass sie in mindestens neun von fünfzehn Wahlkreisen wieder die Nase vorn haben werde. Die heiße Wahlkampfzeit hat begonnen. Gesetzt wird bei der SPD nicht auf große Zugpferde und Mammutveranstaltungen, sondern auf das persönliche Gespräch bei Hausbesuchen und im Straßenwahlkampf. 45 000 Bürger in Ostwestfalen-Lippe wollen die Sozialdemokraten in den nächsten vier Wochen ansprechen.

Politische Themen scheint es genug zu geben. Allein die schwarz-gelbe Landesregierung gibt der SPD offenbar genügend Angriffsfläche. „Jürgen Rüttgers ist verantwortlich dafür, dass die Kommunen finanziell ausbluten, und die Bildungspolitik ist für ihn zur Achillesferse geworden“, kritisierte Schäfer. Rüttgers habe sein Wahlversprechen „nicht in Ansätzen“ eingehalten.

„Rot-grüne Regierung schaffte A33-Durchbruch“

Energisch wurde Schäfer, als sie die Versuche der CDU-Abgeordneten bewertete, „bei jeder Gelegenheit den Lückenschluss der A 33 als Erfolg der CDU zu verkaufen“. Es sei vielmehr die rot-grüne Landesregierung gewesen, die diesen Durchbruch geschafft habe. „Ich bin wirklich ärgerlich“, sagte eine erboste Regionalvorsitzende.

Sie sei sich aber auch sicher, dass das Nichthandeln der Politik dazu führen würde, dass sich die Wähler nach Alternativen umschauen. In Umfragen liege die NRW-SPD derzeit bei etwa 33 Prozent.

Kleine Anreize können auch Werbemittel geben. Dennis Maelzer (Lippe III) hat sein eigenes Malzbier, Nuri Ayaz (Paderborn I) verschenkt Grillzangen, damit nichts schwarz wird, und Inge Howe (Minden-Lübbecke II) bringt Samen für rote Sonnenblumen mit.

Und Günter Garbrecht (Bielefeld I)? „Ich brauche so etwas nicht. Ich bin ich. Ich werbe mit dem, was ich tue, und nicht mit irgendwelchen Werbemittelchen.“

Bildunterschrift:
Von links nach rechts: Nuri Ayaz (Paderborn I), Jonas Wagener (Paderborn II), Christian Dahm (Herford I), Inge Howe (Minden-Lübbecke II), Jürgen Unruhe (Höxter), Ute Schäfer (Lippe I), Ernst-Wilhelm Rahe (Minden-Lübbecke I), Georg Fortmeier (Gütersloh I/Bielefeld III), Angela Lück (Herford II), Günter Garbrecht (Bielefeld I), Dennis Maelzer (Lippe III), Hans Feuß (Gütersloh II). Foto: NW

Quelle: MT-online vom 10.04.2010

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos