SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Martin Börschel: „Linssen hat am Kilometerzähler gedreht!“

Veröffentlicht am 22.09.2010 in Landespolitik

Nach der Vorstellung des Nachtragshaushalts durch die neue Landesregierung hat der finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Börschel, scharfe Kritik an der Vorgängerregierung und dem ehemaligen Finanzminister Linssen geübt: „Linssen hat offensichtlich die Grundsätze der Haushaltswahrheit und -klarheit sehr frei und kreativ interpretiert“. „Es wurden alle Hebel genutzt, um den Schein einer niedrigeren Neuverschuldung bis zu den Wahlen zu retten“ so Börschel.

Börschels Amtskollege bei der CDU, Christian Weisbrich hatte gestern u.a. gefordert, am Personaletat zu sparen.

„Stellen zu streichen, ohne eine Aufgabenkritik vorzunehmen bringt nichts, sondern zeigt nur, wie einfach es sich Schwarz-Gelb gemacht hat. In den meisten Fällen, bei denen die alte Landesregierung Stellen abgebaut hatte, wurden die nur Aufgaben samt Personal auf die Kommunen verlagert.“

Die zusätzlichen Mittel im Nachtragshaushalt beruhen ausschließlich auf den Unterlassungen der Vorgängerregierung. Die notwendige Vor- und Nachsorge der neuen Landesregierung, für die unterschlagenen Haushaltsposten der alten Landesregierung beträgt allein für die fehlerhafte Wohngeldzuweisung 236 Millionen €. Dazu kommen die Mittel, die z.B. den Kommunen und den Kitas vorenthalten wurden.

Linssen, so Börschel, hat sich nicht als ehrlicher Kaufmann, sondern vielmehr als Gebrauchtwagenhändler entpuppt, der am Kilometerzähler gedreht hat. Nach dem Motto: Langfristig sind wir alle tot!

Martin Börschel weiter: „Eine nachhaltige Finanzpolitik ist jedenfalls nur mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme zu machen, so wie sie der neue Finanzminister Norbert Walter-Borjans jetzt gemacht hat.“

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos