SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Landesregierung legt in der Krise die Hände in den Schoß, enttäuscht Eltern und hat bei Westspiel etwas zu verbergen

Veröffentlicht am 10.07.2020 in Landtagsfraktion

Nach der heutigen Sondersitzung des Haushalts- und Finanzausschusses erklären Stefan Zimkeit, finanzpolitischer Sprecher, und Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Zu den ausbleibenden Impulsen für NRW

„Die Landesregierung legt weiter die Hände in den Schoß. Statt mit Ideen um die Arbeitsplätze im Land zu kämpfen, beschränkt sie sich weitgehend auf die Umsetzung und Ergänzung von Bundesmaßnahmen. Die SPD-Fraktion im Landtag hatte vorgeschlagen, mit eigenen Impulsen gegen das Ausbluten der Innenstädte aktiv zu werden und geraden den akut von Einschränkungen betroffenen Branchen wie Schaustellern, Gastronomie und Veranstaltern neue Perspektiven zu geben. Dass CDU und FDP alle Vorschläge zur konkreten Unterstützung in der Krise trotz der Möglichkeiten des NRW-Rettungsschirms abgelehnt haben, ist ein politischer Offenbarungseid. Angesichts der schlimmsten Wirtschaftskrise der Landesgeschichte erscheint sie handlungsunfähig.“

Zum Familienbonus

„Auch auf das Wort von Armin Laschet können die Menschen sich nicht verlassen. Der Ministerpräsident hatte 600 Euro Familienbonus pro Kind gefordert und angekündigt, dazu ein Landesprogramm aufzulegen. Dass CDU und FDP nun abgelehnt haben, den Bonus des Bundes um 300 Euro aufzustocken, ist ein dreister Wortbruch gegenüber den Familien. Sie haben in der Corona-Krise besonders gelitten und verdienen besondere Unterstützung.“

Zur Debatte um „Westspiel“

„Die Tatsache, dass die Landesregierung sich weigert, Transparenz über die Vorgänge bei Westspiel herzustellen, lässt nur den Schluss zu: Sie hat etwas zu verbergen. Es steht der Vorwurf im Raum, dass durch Bilanztricks Gewinne zum finanziellen Schaden des Landes niedrig gerechnet wurden. Das hat die Landesregierung heute nicht widerlegen können. Um die Westspiel für privat Konzerne interessant zu machen und die Privatisierung durchzusetzen, wird offensichtlich auf dem Land zustehende Einnahmen verzichtet. Dabei werden diese Einnahmen gerade jetzt in anderen Bereichen dringend gebraucht. Zur Durchsetzung der schwarz-gelben Privatisierungsideologie darf kein öffentliches Eigentum verschleudert werden.“

 

News der Bundes-SPD

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am 02.07.2026 haben die Vorsitzenden der Berliner Regierungskoalition umfassende Reformpläne vorgestellt, die im Koalitionsausschuss am Tag zuvor geeint wurden. Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, zu den Berliner Reformplänen.

NRWSPD-Generalsekretär Frederick Cordes zum GFF-Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der AfD

NRWSPD stellt Liste für Landtagswahl auf: Jochen Ott mit 96,2 Prozent gewählt Der Countdown zur Wahl hat offiziell begonnen: Am Samstag, den 13. Juni 2026 haben über 200 Delegierte im

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos