SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Kostengefälle im Eigenanteil zur stationären Altenpflege zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Veröffentlicht am 18.01.2019 in Landespolitik

Beim Eigenanteil zur stationären Altenpflege gehört Nordrhein-Westfalen zu den teuersten Bundesländern und liegt weit oberhalb des bundesweiten Durchschnitts. Dies gilt nicht nur für den einrichtungseinheitlichen pflegebedingten Eigenanteil. Auch bei den weiteren Kosten, die direkt an die Pflegepersonen oder deren Angehörige weitergegeben werden, wie den sogenannten „Hotelkosten“ für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten, der Ausbildungsumlage und den Kosten für Zusatzleistungen, gibt es sowohl zwischen den Bundesländern als auch zwischen den einzelnen Kreisen teils erhebliche Unterschiede.

Laut einer Erhebung von 2017 liegt Nordrhein-Westfalen beispielsweise mit über 700 Euro Eigenanteil im teuren Spitzenfeld der Bundesrepublik, das benachbarte Niedersachsen dagegen gehört mit durchschnittlich nicht einmal halb so hohen Beiträgen zu den Bundesländern mit den preisgünstigsten Bedingungen.

In einer kleinen Anfrage hat sich die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Christina Weng an die Landesregierung gewandt. Sie wollte von der Landesregierung u.a. wissen, welche Gründe für die Unterschiede bei der Höhe vom Eigenanteil und Investitionskosten vorliegen, wie groß die Differenzen sind und welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift, um eine angehörigennahe Betreuung in der stationären Altenpflege im nordrhein-westfälischen Grenzgebiet zu gewährleisten. Die Antwort der Landesregierung auf die Anfrage liegt nun vor.

Christina Weng stellt dazu fest: „Positiv ist zu beurteilen, dass die Gehälter in der Pflege nach Tarifvertrag in NRW für die Beschäftigten besser sind als im benachbarten Niedersachsen.

Für die geleistete Arbeit am Menschen haben die Beschäftigten Anspruch auf eine adäquate Bezahlung. Wenn diese Einkommensschere zwischen NRW und Niedersachsen dazu führt, dass der Pflegekräftemangel durch Arbeitskräfte aus dem Nachbarbundesland in unserer Region etwas abgeschwächt wird können wir uns aber nur bedingt darüber freuen.

Durch die höheren Umlagen für Investitionskosten und die Ausbildungsumlage werden Pflegebedürftige und ihre Angehörigen deutlich stärker belastet als im angrenzenden niedersächsischem Raum.

Letztlich ist es für die Bürger nicht verständlich, warum die Kosten für Pflegeleistungen nach dem Bundessozialgesetz sich an der Landesgrenze zwischen zwei Bundesländer so eklatant unterscheiden.

Diese Ungleichbehandlung in unserer Region muss aufhören. Die Landesregierung hat bisher keine befriedigende Antwort dazu.“

 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos