SPD Ortsverein Hille

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Kinder unter 3 Jahre im Mühlenkreis: Voraussichtlich für jedes Kind ein Betreuungsplatz vorhanden

Veröffentlicht am 26.01.2013 in Familie und Jugend

Kreis Minden-Lübbecke: Ab August hat jedes Kind unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Knapp ein halbes Jahr vor Ablauf dieser Frist sehen sich die vier Jugendämter im Kreis Minden-Lübbecke jedoch gut für diese Aufgabe gewappnet. Eine Abfrage der aktuellen Versorgungsquote durch die Landtagsabgeordneten Inge Howe und Ernst-Wilhelm Rahe (SPD) zeigt auf: In allen Städten und Gemeinden des Mühlenkreises wird es vermutlich ausreichend freie Plätze in Kindergärten und Tagespflegeeinrichtungen geben. 

Demnach stehen für 33% bis zu über 50% der Kinder unter 3 Jahren Betreuungsplätze im Angebot. Konkret in Minden 684 Plätze (33% ,voraussichtlich weitere 52 U3-Plätze in Kindertageseinrichtungen werden im Laufe des Jahres 2013/2014 noch hinzukommen), in Bad Oeynhausen 390 (34%), Porta Westfalica 323 (41%) und in den anderen Städten und Gemeinden nochmal über 1000 (33% bis über 50%). Landesweit wird eine Bedarfsdeckung bei 32% angenommen.

Dabei sind örtliche Unterschiede zwischen großen Städten und ländlichen Gemeinden zu berücksichtigen. Eine größere Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage in den Jugendämtern des Kreises und der Städte gibt es aktuell nicht. „Dieses ist insbesondere erstaunlich, da erst seit dem Regierungswechsel 2010 das Land NRW sich an den Investitionskosten beteiligt. Bis jetzt mit rund 10 Mio. Euro“ erläutert Inge Howe die großen Anstrengungen von Land und Kommunen, den Rechtsanspruch auch erfüllen zu können.

„Über ein auch nur annähernd ähnliches Engagement zu Zeiten der schwarz-gelben Landesregierung hätten sich Kommunen, Träger und Eltern sicherlich gefreut. Wenn nämlich bereits vor 2010 eigene zusätzliche Landesmittel geflossen wären, stünden die Städte und Gemeinden heute nicht unter diesem enormen Ausbaudruck. Als die CDU regiert hat, wurde jedoch kein einziger zusätzlicher Cent in den U3-Ausbau investiert“ ergänzt Ernst-Wilhelm Rahe.

Noch in der letzten Woche hatte die CDU Abgeordnete Kirstin Korte gefordert, es müsse alles getan werden um die nötige Versorgung zu erreichen. Howe und Rahe halten dagegen einen bedarfsgerechten Ausbau für richtig: „Wenn noch mehr Plätze benötigt werden, steht Geld zur Verfügung. Aber bei zurückgehenden Geburtenzahlen müssen diese Mittel auch mit Vorsicht investiert werden!“

 

Homepage Inge Howe

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