SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Gebühren weiter aussetzen – Sicherheit in Kitas erhöhen

Veröffentlicht am 29.01.2021 in Landtagsfraktion

Foto: pixabay.com

Die Familien in NRW leisten einen immensen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Durch ihre Bereitschaft, die Kinder zu Hause zu betreuen und nicht in die Kita zu geben, kommen sie ihrer Verantwortung in einer herausragenden Weise nach. Die SPD-Fraktion hat nun ein umfassenden Konzept zu Strategien und Perspektiven für Kitas und Familien in Zeiten der Pandemie vorgelegt.

Hierzu erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Derzeit werden mehr als 60 Prozent der Kita-Kinder in Nordrhein-Westfalen nicht in den Einrichtungen betreut. Niemand kann sagen, wie lange der eingeschränkte Pandemiebetrieb noch anhalten wird. Das gilt insbesondere mit Blick auf die inzwischen nachgewiesene britische Corona-Mutation in Kölner Kitas. Wir brauchen deswegen jetzt Antworten auf wichtige Fragen, damit wir mit einer klaren Strategie und einer echten Perspektive auf die Pandemie reagieren.

Wir müssen auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern mit Wertschätzung und Anerkennung antworten. Es ist jetzt geboten, dass die Landesregierung kurzfristig den Erlass der Kita-Gebühren für den Februar ermöglicht. Viele Familien leiden aufgrund der Pandemie ohnehin unter finanziellen Sorgen. Sie jetzt für eine Leistung bezahlen zu lassen, die sich sie aufgrund des Appells des Ministers nicht in Anspruch nehmen, ist unfair.“

Immer noch wird in den Kitas und der Tagespflege zu wenig getestet. Um die Sicherheit vor Ort zu erhöhen, ist es notwendig, dass die rund 140.000 Erzieherinnen und Erzieher sowie die ca. 15.500 Tagespflegepersonen mindestens einmal wöchentlich einen Corona-Schnelltest durchführen können. Hierfür muss das Land die nötigen finanziellen und organisatorischen Mittel bereitstellen. Das kann beispielsweise durch mobile Test-Teams erfolgen, welche in Kooperation mit Trägern und Kommunen zum Einsatz kommen. Das Land kann hierzu auf das bereits bestehende Freiwilligenregister zurückgreifen. Knapp 21.000 Personen sind dort registriert – vermittelt wurden bislang aber erst 1.000 Kräfte.“

 

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