SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Für BAföG, gegen Studiengebühren

Veröffentlicht am 29.10.2012 in Bundespolitik

Doris Ahnen hatte Spaß beim Chatten (Foto: Bea Marquardt / SPD)

Jugend und Bildung waren die Hauptthemen des Chats mit Doris Ahnen, der Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz im Bürger-Dialog-Chat auf SPD.de. Neben Fragen zur Studienfinanzierung standen das Thema Mobbing unter Schülern, Ganztagsschulen und ein Wahlrecht ab 16 im Fokus der Userinnen und User. Das vollständige Chat-Protokoll finden Sie hier [pdf 112 kb].

Rheinland-Pfalz setze sich sehr für das Wahlrecht ab 16 auf kommunaler und Landesebene ein, antwortete die rheinland-pfälzische Bildungsmunisterin auf die Frage von Userin „viki12“, die wissen wollte, wie Doris Ahnen zum Wahlrecht mit 16 stehe. Userin „Desire Hope“ berichtete von Mobbingszenen im Schulbus und fragte nach Konzepten, mit denen diesen Einhalt geboten werden kann. Doris Ahnen chattete, dass zu guter Bildung nicht nur die Vermittlung von Wissen gehöre, sondern auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen. Hier gelte es, auf Präventionsprojekte zu setzen, die Schulsozialarbeit auszubauen und die Arbeit mit Schulpsychologen zu intensivieren. Aber auch Ganztagschulen seien ein wichtiger Baustein.

Durchlässigkeit des Bildungssystems hat Priorität

Auf die Frage von „Tinchen“, ob es besser sei die duale Ausbildung zu stärken oder möglichst alle Menschen in Deutschland zum Studium zu bewegen, schrieb Ahnen, dass für sie vor allem die Durchlässigkeit des Bildungssystems wichtig sei. Hinsichtlich der Studienfinanzierung wollte User „Erik Donner“ wissen, wie die SPD zum elternunabhängigen BAföG stehe. Für Doris Ahnen ist dies eine Frage der Prioritäten: An erster Stelle stehe die Unterstützung der Studierenden aus Elternhäusern mit geringeren finanziellen Möglichkeiten. Darüber hinaus sei die SPD klar in ihrer Haltung, Studiengebühren abzulehnen.

Weitere zentrale Punkte für eine sozialdemokratische Bildungspolitik sind für Ahnen die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz, der Ausbau von Ganztagsschulen und die Ablehnung des Betreuungsgelds. Die Bildungspolitikerin glaubt, dass Peer Steinbrück ein guter Kanzler wäre. Zum einen sei er „der Richtige, um Deutschland durch die europäische Finanzkrise zu führen“. Zum anderen wisse Steinbrück genau, dass dies ohne Investitionen in Bildung und Wissenschaft nicht gelingen werde.

Das vollständige Chat-Protokoll finden Sie hier [pdf 112 kb].

 

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