SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Fachkräfte durch bessere Bildung

Veröffentlicht am 08.12.2010 in Arbeit und Wirtschaft

Paul-Georg Meister / pixelio.de

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel setzt die SPD vorrangig auf bessere Bildung statt auf Zuwanderung. In erster Linie sollen vorhandene Potenziale im Land mobilisiert werden. Das setzt wiederum eine gewisse Ordnung auf dem Arbeitsmarkt voraus. Damit Deutschland ebenso für hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland attraktiver wird, sei eine entsprechende „Willkommenskultur“ notwendig.

Das geht aus einem Positionspapier hervor, das SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil nun in Berlin vorstellte und gemeinsam mit Nils Schmid, SPD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, und Olaf Scholz, SPD-Landeschef in Hamburg, schrieb. Ziel ist eine „Fachkräfteallianz für Deutschland“.

Heißt: Bund, Länder und Kommunen sollen sich mit den Spitzenverbänden aus Wirtschaft aus Gewerkschaften verbünden, um auf „Basis gemeinsam definierter, strategischer Ziele gezielt und effektiv auf absehbare Probleme reagieren“ zu können.

Dem zunehmenden Fachkräftemangel will die SPD vor allem mit besserer Qualifikation von Beschäftigten und Arbeitslosen begegnen. Niemand dürfe ohne Schulabschluss sein. Jeder Erwerbstätige solle die Chance auf beruflichen Ein- und Aufstieg erhalten. Nötig seien auch attraktive Arbeitsplätze und gerechte Löhne sowie die Einführung eines Mindestlohns. Hochqualifizierte sollen nach den SPD-Vorstellungen nur bei akutem Bedarf zuwandern dürfen. Einer generellen Senkung der Jahresverdienstgrenze für ausländische Spezialisten von derzeit 66 000 Euro auf die derzeit diskutierte Marke von gut 40 000 Euro sehe er „sehr kritisch“, sagte Heil in Berlin.

Mehr zum Thema:
Allianz für Fachkräfte [PDF, 124 kB]

 

 

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