
Zu der aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu den Auswirkungen des Betreuungsgeldes erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig:
Deutlicher hätten die Ergebnisse der OECD-Studie nicht ausfallen können. Das Betreuungsgeld ist bildungspolitisch unverantwortlich und der absolut falsche Weg, um Kinder in Deutschland unabhängig von ihrer Herkunft von Anfang an zu fördern. Erfahrungen aus Norwegen zeigen, dass es einen falschen Anreiz dafür schafft, dass besonders Frauen aus Zuwandererfamilien mit sozial schwachem Hintergrund Geld vom Staat annehmen und ihre Kinder zu Hause versorgen, statt eine Arbeitsstelle und Betreuung zu suchen. Das Betreuungsgeld ist ein Hemmschuh für eine gute und frühe Integration von Kindern. Wie viele Beweise benötigt diese Bundesregierung denn noch, bis sie endlich die Finger von diesem Unsinn lässt?





