SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Berufsbildungsbericht 2020: Corona-Krise verlangt Blick nach vorne

Veröffentlicht am 06.05.2020 in Bundestagsfraktion

Das Kabinett hat heute den Berufsbildungsbericht 2020 beschlossen. Der Blick zurück auf das Ausbildungsjahr 2019 unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit der von der SPD-Fraktion maßgeblich vorangetriebenen Novellierung des Berufsbildungsgesetzes. Die Corona-Pandemie erfordert jetzt einen Schutzschirm für Auszubildende.

Yasmin Fahimi, zuständige Berichterstatterin:

„Der vorliegende Bericht verdeutlicht, dass die berufliche Bildung weiterhin vor großen Herausforderungen steht: Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist um 6.300 gesunken. Darüber hinaus ist die Anzahl junger Menschen ohne Berufsabschluss im Vergleich zum letzten Jahr weiterhin leicht angestiegen, die Quote liegt bei 14,4 Prozent. Erfreulich ist, dass die Zahl der Ausbildungsbetriebe in den neuen Bundesländern um 1.138 Betriebe gestiegen ist.

Die allgemeine demografische Entwicklung wirkt sich auch auf die berufliche Bildung aus. Die Zahl der Absolventeninnen und Absolventen der allgemeinbildenden Schulen sinkt weiterhin. Mit der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes und dem verbesserten Aufstiegs-BAföG haben wir bereits wichtige strukturelle Reformen auf den Weg gebracht. Trotzdem trifft die aktuelle Corona-Krise auch die Auszubildenden hart. Es wäre unverantwortlich, wenn unsere Bemühungen der vergangenen Monate nun in der Corona-Krise zunichte gemacht würden. Klar ist, dass für das kommende Ausbildungsjahr 2020 ein drohender Abbau von Ausbildungsplätzen verhindert werden muss. Ein Schutzschirm für Auszubildende muss Ausbildungsbetriebe finanziell unterstützen und sicherstellen, dass den Auszubildenden keine finanziellen Nachteile durch die Corona-Krise entstehen. Bundesministerin Karliczek muss nun schnell Sorge tragen, dass Auszubildende und Schulabgängerinnen und Schulabgänger nicht zu den vergessenen Opfern der Pandemie werden.“

 

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos