SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Andrea Nahles auf Hausbesuch

Veröffentlicht am 15.04.2010 in Presse

SPD-Generalsekretärin mit Landtagsabgeordneter Inge Howe auf Wahlkampftour

Bad Oeynhausen. Rosen? Sind da. Sonnenblumensamen? Auch. Der WM-Spielplan für die Männer? Gummibärchen für die Kinder? Alles dabei. "Inge, wer fängt an? Du?" Nach kurzer Absprache kann’s losgehen. Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD, machte sich gestern mit Inge Howe, Landtagsabgeordnete und Kandidatin der SPD, in Rehme auf zur Wahlkampftour von Tür zu Tür.

10.30 Uhr, Arminiusstraße. Inge Howe klingelt an der ersten Haustür, Andrea Nahles hält die Rosen bereit. Doch die Bewohnerin ist kurzum. "Ich hab’s eilig. Ich muss arbeiten", teilt sie dem Besuch vor der Haustür knapp mit. Dafür haben die Politikerinnen natürlich Verständnis. Beim zweiten Haus macht keiner auf. Erst der dritte Hausbesuch ist für die beiden Wahlkämferinnen, die vom Bad Oeynhausener SPD-Chef Olaf Winkelmann und einer Handvoll Genossen begleitet werden, von Erfolg gekrönt. Monika Boberg ist zwar überrascht von diesen politischen Morgengästen. "Aber das find ich gut, wenn man die Kandidaten auch Mal aus der Nähe sieht", sagt sie.

So sieht das auch Ursula Stein, die schräg gegenüber wohnt. "Ich bin Inge Howe und habe einen prominenten Gast mitgebracht. "Andrea Nahles", stellt sich die SPD-Kandidatin vor. "Das ist schön", sagt Ursula Stein. Und gesteht, dass sie die Generalsekretärin der SPD so ohne weiteres nicht erkannt hätte. "Aber ich wusste ja, dass sie heute in Rehme unterwegs ist", sagt sie: "Aus der Zeitung."

Im Wahlkampf von Tür zu Tür zu ziehen, macht das Sinn? Inge Howe und Andreas Nahles sind davon überzeugt. "Das habe ich in meinem eigenen Wahlkreis in Mayen-Koblenz auch schon gemacht. Das kommt gut an", berichtet Nahles.

Mit Rehme haben sich die Genossen für ihre Hausbesuche bewusst eine rote Hochburg ausgesucht. "Wir wollen damit vor allem die Leute erreichen, die noch einen kleinen Kick brauchen, um zur Wahl zu gehen", berichtet Andrea Nahles. Und schreitet munter weiter voran durch die Arminiusstraße.

Bernhard Junker lässt sich von den Politikerinnen bei der Gartenarbeit unterbrechen. "Macht Politik, strengt Euch an", ruft er Nahles und Howe zu. Klar habe er Andrea Nahles erkannt, sagt der Rehmer. Und erklärt seinem Besuch: "Ich weiß, was ich wählen soll." Am 9. Mai gebe es bei der Landtagswahl in NRW eine echte Chance für die SPD, sagt Andrea Nahles. Und Junker nickt.

Auch Karl Heinz Hemb hat Howe und Nahles sofort erkannt. "Auf die SPD bin ich aber nicht gut zu sprechen", sagt er. Und bekommt trotzdem eine rote Rose geschenkt.

Die nimmt auch der nächste Nachbar gern. Der Rentner weist auf die Rose und bittet Andrea Nahles. "Da ziehen sie doch dem Westerwelle Mal ordentlich eins mit über". Die SPD-Generalsekretärin lacht mit. "Ich finde den trockenen Humor der Osrtwestfalen sehr sympathisch", sagt die 39-Jährige. Und erinnert sich, dass dies nicht ihr erster Besuch in Bad Oeynhausen ist. "Mein Vater war hier vor acht Jahren zur Kur." Schulter, Rücken, Knie lauteten die Befunde für den Maurer. "Jeden Morgen, wenn mein Vater nun seine Übungen macht, denkt er an Bad Oeynhausen", berichtet Nahles.

Nach einer knappen Stunde haben Nahles und Howe mit einem guten Dutzend Rehmern gesprochen. Die politische Diskussion hat dabei keiner mit dem Überraschungsbesuch gesucht. "Aber es haben alle gesagt, dass sie zur Wahl gehen wollen", sagt Andrea Nahles. "Und das ist doch das Wichtigste."

Quelle: NW vom 15.04.2010

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos