SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Meister-BAFöG künftig auch für Physiotherapeuten

Veröffentlicht am 19.01.2011 in Bundespolitik

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung die Bundesregierung aufgefordert, das sogenannte Meister-BAFöG künftig auch für die Ausbildung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zu bewilligen. Grundlage dieses Beschlusses war die Petition einer Physiotherapeutin aus Bad Oeynhausen.

„Wer sich für eine Weiterbildung zur Physiotherapeutin oder zum Physiotherapeuten entscheidet, qualifiziert sich für einen anspruchsvollen und wichtigen Beruf“, so der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Stefan Schwartze MdB. „Daher sollte die Physiotherapeutenausbildung künftig der Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz unterliegen.“

Die Petentin, eine Physiotherapeutin aus Bad Oeynhausen, hat in ihrer Petition an den Deut-schen Bundestag auf die Bedeutung der Förderung der Gesundheitsberufe besonders vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung der Gesellschaft hingewiesen. Die Bundesregierung hat die Gewährung einer Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz jedoch mit der Begründung abgewiesen, dass für Berufsbereiche wie die Physiotherapie keine dem Meisterkurs entsprechende Fortbildung mit öffentlich-rechtlicher Prüfung vorgesehen sei. Dieser Position schloss sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner heutigen Sitzung jedoch nicht an. Mit seinem einstimmigen Votum fordert er die Bundesregierung auf, der Petition nachzukommen und die finanzielle Ausbildungsförderung von Gesundheitsberufen wie dem des Physiotherapeuten künftig zu gewähren.Der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze begrüßt das einstimmige Votum für die Petition aus seinem Wahlkreis: „Die Förderung der Ausbildung im Gesundheitsbereich sollte nicht von der Form der Abschlussprüfung abhängen. Die Fortbildung in den Berufen des Gesundheitswesens ist viel zu wichtig, um von der finanziellen Förderung ausgenommen zu werden.“

 

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