Jugend für Berufe trainieren und für Ausbildung begeistern

Veröffentlicht am 04.05.2015 in Schule und Bildung

Ornamin übergibt Trainingsmodule bei Besuch der Landtagsabgeordneten Inge Howe und Ernst-Wilhelm Rahe im Werk in Minden

Janine und Marcel sind zwei von rund 180.000 Jugendlichen in NRW, die sich in der 8. Klasse für Praktika und Ausbildung entscheiden müssen. Doch rund 90 % aller Jugendlichen haben Schwierigkeiten, sich in der Fülle der Ausbildungsberufe zurecht zu finden und auch zu wissen, was sich real hinter einer Berufsbezeichnung verbirgt.

Um Jugendlichen gerade im MINT-Bereich eine Unterstützung zu geben, tourt das sogenannte MINT-Mobil besonders im ländlichen Bereich und bringt Jugendlichen gute Beispiele zum Kennenlernen einzelner Berufsbilder mit. Dafür stehen bislang 100 interessante und anregende Trainingsmodule im Mobil zur Verfügung. Im Technikzentrum in Hille gibt es weitere 1.100 Trainingsmodule, für die sich Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Politik und Verwaltung interessieren.

Damit das Training so realitätsnah wie möglich ausfällt, unterstützen heimische Unternehmen mit eigenen Objekten das MINT-Mobil. Und auch Berufskollegs sowie allgemeinbildende Schulen produzieren nach ihren Möglichkeiten in Kleinserie Arbeitsproben für andere Schulen.

Die Firma Ornamin hat mit ca. 20% eine besonders hohe Ausbildungsquote und engagiert sich bei lokalen Veranstaltungen wie z. B. dem Berufsparcours oder Bewerbungstrainings für Jugendliche in Schulen oder auch vor Ort im Unternehmen. So können die Jugendlichen für sich herausfinden, ob für sie ein technischer oder kaufmännischer Beruf in Frage kommt und was es bei Bewerbungsgesprächen zu beachten gilt. Auch Praktika sind im Unternehmen jederzeit möglich, um so den jungen Menschen eine Chance zu geben, ihre persönlichen Interessen besser ausloten können. Der Hersteller von Familiengeschirr ist mit neun Ausbildungsberufen breit aufgestellt und bietet so viele Perspektiven für junge Menschen. 

Gerade in den technischen Berufen ist es schwierig, junge Mädchen für eine Ausbildung zu begeistern. Gerne würde Ornamin noch mehr engagierte Auszubildende aufnehmen, um besonders auch den drei jetzt schon ausgebildeten Mädchen im technischen Bereich weitere Kolleginnen zur Seite zu stellen. 

Für das MINT-Mobil stellt Ornamin Geschirr aus Kunststoff zur Verfügung, das die Jugendlichen als Übungsobjekte für den Gastronomiebereich nutzen können. Die Über-gabe des hochwertigen Geschirrs erfolgte an Karin Ressel, der Geschäftsführerin des Technikzentrums Minden-Lübbecke.

Inge Howe und Ernst-Wilhelm Rahe konnten nach einer Betriebsbesichtigung mit Petra Bode und Alica Hackemeier anschließend selbst den Tellertransport üben und haben es super hinbekommen. Beide engagieren sich als heimische Landtagabgeordnete auf Landes- und Kreisebene in KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) und kümmern sich um bessere Perspektiven für Kinder und Jugendliche.

Das MINT-Mobil als mobiles zdi-SchülerInnenlabor ist ein Projekt des Landes NRW und dem zdi-Zentrum Minden-Lübbecke angeschlossen.

Alle Beteiligten hoffen, dass Janine und Marcel dank der praktischen und haptischen Unterstützung aus den 236 Ausbildungsberufen in der Region die Berufe entdecken, die zu ihren Stärken passen.

 
 

Homepage Inge Howe

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News der NRWSPD

Zur Absicht der Landesregierung, die Mittel für das Sozialticket mittelfristig komplett zu streichen, erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Zum Scheitern der Sondierungsgespräche erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Es gibt keine große Koalition, auch wenn Merkel und die Schwampel scheitern. Diese Position hat der Landesparteirat der NRWSPD noch einmal per Beschluss bekräftigt. Das Gremium bestätigte zudem die Vorsitzende im Amt.

Mit über 80 Prozent der Stimmen wurde der Aachener Walter Cremer zum Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft 60plus der NRWSPD gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des im Mai 2017 verstorbenen Wilfried Kramps an. Walter Cremer (68) war seit 2013 stellvertretender Vorsitzender der AG und ist seit 1972 Mitglied der SPD. Als stellvertretende Vorsitzende unterstützen ihn Friedhelm Hilgers (Köln), Ralf Weßelmann (Kreis Steinfurt) und Marie-Jeanne Zander (Rheinkreis Neuss). Neuer Schriftführer ist Hans-Jürgen Böken (Wesel). Als Beisitzer komplettieren Anneliese Wlcek (Dinslaken), Gerlinde Lauth (Altenbeken), Maria Rose (Höxter), Hans Demmerle (Unna), Margit Reisewitz (Hürth), Gisela Hümpel (Herne), Ingrid Jarzombeck (Bochum) und Reinhard Jung (Olpe) den Vorstand.

Zur Schlussphase der Sondierungen zwischen CSU, FDP, Grünen und CDU erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

News der Bundes-SPD

Nach dem krachenden Scheitern der Jamaika-Sondierungen hat sich SPD-Chef Martin Schulz am Donnerstag mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem Gespräch getroffen. Anschließend hat die Parteiführung beraten.

20.11.2017 15:46
Es ist genügend Zeit.
Nach dem Scheitern der Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen geht SPD-Chef Martin Schulz davon aus, dass jetzt die Wählerinnen und Wähler das Wort haben. Für eine Große Koalition, bekräftigte Schulz, stehe die SPD nach wie vor nicht zur Verfügung.

Das Präsidium hat am 6. November in erster Lesung den Entwurf des Leitantrags für den Bundesparteitag im Dezember beraten. Der Leitantrag soll am 20. November vom Parteivorstand beschlossen werden. Bis dahin werden auch Änderungen aus dem Kreis des Präsidiums sowie die Ergebnisse der noch ausstehenden Dialogveranstaltungen mit der Parteibasis eingearbeitet.

SPD-Chef Martin Schulz kündigt eine tiefgreifende Erneuerung der Partei an. "2017 muss symbolisch stehen als Wendepunkt, als Neuanfang für die SPD", schreibt Schulz. Dieser müsse umfassend sein - organisatorisch, strukturell, strategisch.