Planungssicherheit für das Pflegestudium

Veröffentlicht am 05.03.2014 in Bildung & Forschung

Inge Howe (MdL-SPD) informiert sich auf dem Campus Minden über die Ausbildung in den Gesundheitsberufen.  

Minden (fhb). Die Landtagsabgeordnete Inge Howe (SPD) war am vergangenen Donnerstag, 27. Februar 2014, zu Gast auf dem Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld. Die gelernte Krankenschwester hat sich mit Professorinnen und Professoren und Studierenden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Mühlen-kreiskliniken und der Berufsfachschulen über die Rahmenbedin-gungen des Pflegestudiums und der Ausbildung von Lehrkräften für Gesundheitsberufe ausgetauscht.

Fünf konkrete Aufgabenfelder wurden übereinstimmend beschrieben und Wege zu einer politischen Lösung erörtert. Dabei geht es vor allem um  den dualen Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege, der in Minden und Bielefeld als Modellstudiengang gemeinsam von der Hochschule, den Mühlenkreiskliniken und den Berufsfachschulen angeboten wird und dessen Genehmigung durch das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium im  kommenden Jahr ausläuft. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, sagte die Präsidentin der Fachhochschule, Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff. „Sollte keine Verlängerung erfolgen, können wir in diesem Jahr zum letzten Mal Studierende aufnehmen“, so die Präsidentin.  

Kliniken, Schulen und Hochschule müssen aber langfristig planen, insbe-sondere im Hinblick auf Personal. Derzeit nimmt die FH jährlich 45 Stu-dierende am Standort Minden und 30 in Bielefeld auf. Die Absolventinnen und Absolventen werden nach Aussagen der Kliniken händeringend ge-braucht.

Inge Howe, aufgrund ihrer Berufserfahrung selbst Expertin für Pflegethemen, bestätigt den Nachwuchsbedarf: „Das duale Studium passt in die heutige Zeit, weil dadurch junge Leute in die Pflege gehen, die sonst vielleicht etwas ganz anderes gemacht hätten“, so die Landtagsabgeordnete.  

Probleme sehen die Ausbildungspartner im fehlenden Berufsgesetz für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs: es gebe kein klares Tätigkeitsprofil und somit auch keine transparente Vergütungs-struktur. Außerdem wünschen sich die Hochschule, die Schulen und vor allem die Studierenden, dass die im Studium erworbenen Kompetenzen auf die praktische Abschlussprüfung angerechnet werden, die bisherigen Dop-pelprüfungen also entfallen können.

Mit Blick auf die Ausbildung von Lehrkräften für Gesundheitsberufe spricht sich die Hochschule für eine Äquivalenzanerkennung aus, damit der von der FH vergebene Masterabschluss „Master of Arts“ als Zulassungsvoraus-setzung zum Referendariat akzeptiert wird.

Neben dem Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege bietet die FH  am Standort Bielefeld  die Bachelorstudiengänge „Berufliche Bildung Pflege“ und „Berufliche Bildung Therapie“ sowie den Masterstudiengang „Berufspädagogik Pflege und Therapie“ an. 

Bildunterschrift (v.l.):

Carolin Hohmeyer (Studentin 6. Semester), Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff (Präsidentin FH Bielefeld), Andreas Winter (Leiter Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen, Gütersloh), Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck (FH Bielefeld), Prof. Dr. Beate Klemme (FH Bielefeld), Inge Howe (Landtagsabgeordnete für den Kreis Minden-Lübbecke), Erika Jaeger (Pfegedirektorin am Johannes Wesling Klinikum), Prof. Dr. Ulrike Weyland (FH Bielefeld), Robert Palutke (Student 4. Semester), Prof. Dr. Matthias Mertin (FH Bielefeld), Oliver Neuhaus (Leiter Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken).

 
 

Homepage Inge Howe

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Mitglied werden!

Mitglied werden!

SPD Minden-Lübbecke

Jusos

News der NRWSPD

25 Jahre ist er her, aber er bleibt eindrücklich: Der rechtsextremistische Brandanschlag in Solingen, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Beim Landesparteirat am Samstag in Duisburg gedachten die Delegierten den Toten und verabschiedeten einstimmig die Resolution "Erinnerung ist Verantwortung für unsere Demokratie und unser friedliches Zusammenleben".

Die NRWSPD sucht zum 01. September 2018 eine Kollegin/einen Kollegen für die geschäftsführende Betreuung der SPD-Unterbezirke Hamm und Unna.

Der Landesvorstand der NRWSPD schlägt dem Landesparteitag, der am 23.6. in Bochum stattfinden wird, eine Neubesetzung der nordrhein-westfälischen Parteispitze vor. Er nominiert hierfür Sebastian Hartmann (als Landesvorsitzender), Nadja Lüders (Generalsekretärin), Marc Herter, Elvan Korkmaz, Veith Lemmen, Sören Link, Dörte Schall (alle stellvertretende Landesvorsitzende) und André Stinka (Schatzmeister). Im Zuge dessen schlägt der Vorstand mit einem

Michael Groschek (61) kandidiert nicht erneut als Landesvorsitzender. Im Interview zieht er nach turbulenten Monaten und 17 Jahren Landespolitik Bilanz.

In seiner heutigen Sitzung hat der Landesvorstand der NRWSPD einstimmig und bei einer Enthaltung folgenden Beschluss gefasst:

News der Bundes-SPD

Mit kraftvollen Investitionen will Finanzminister Olaf Scholz das Land fit machen für die Zukunft: 23 Prozent mehr als in der letzten Legislaturperiode. Zusätzliche Milliarden gibt es unter anderem für die digitale Ausstattung von Schulen, mehr bezahlbare Wohnungen, für Familien. Ein Haushalt, der das Land voran bringe, betonte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am Mittwoch im Bundestag - auch für ein starkes Europa!

09.05.2018 14:21
Mehr bezahlbare Wohnungen .
Jeder Mensch hat bei uns Anspruch auf eine bezahlbare Wohnung. Egal ob jung oder alt, Familie oder Single, in der Stadt oder auf dem Land. Darum sorgen wir für faire Mieten - zum Beispiel mit mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau.

05.05.2018 16:04
Happy birthday, Karl!.
Karl Marx ist einer der wichtigsten Denker der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Doch welche Bedeutung haben seine Lehren heute? Zum 200. Geburtstag widmete die SPD dem berühmten Philosophen einen Festakt.

Die erste Frau an der Spitze der SPD. Und der Start in die inhaltliche und organisatorische Erneuerung. Die SPD schreibt ein neues Kapitel Parteigeschichte. Es geht um den Mut zum Fortschritt und um Solidarität als leitende Idee auf die großen Herausforderungen der Zeit.