Die Zukunft mitschreiben

Veröffentlicht am 05.06.2015 in Bundespolitik

Die SPD will dafür sorgen, dass die digitale Entwicklung echten Fortschritt bringt – und keine Bedrohung ist. Erste Akzente setzt sie bereits in der Regierung. Und auf dem Parteitag im Dezember soll ein digitales Grundsatzprogramm beschlossen werden. Daran können alle mitschreiben!

Der digitale Fortschritt ist längst Teil unseres Alltags: ob im Job, zu Hause, in der Schule oder in der Arztpraxis. Auf dem Weg in eine zunehmend digitale Welt wollen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht nur Zaungäste sein, sondern vorangehen. Die SPD gibt sich als einzige Partei ein Grundsatzprogramm für die digitale Gesellschaft. Chancen wie auch Risiken der Digitalisierung werden benannt und konkrete Vorstellungen von einer digitalen Gesellschaft erarbeitet.

Am SPD-Programm online mitschreiben

Als moderne Mitmach-Partei öffnet die SPD diesen Programmprozess – alle sollen mitmachen: Ab dem 29. Juni können auf digitalleben.spd.de die Vorschläge aus dem Entwurf bewertet und eigene Ideen eingebracht werden. Die erfolgreichsten Kommentare werden im Programm aufgenommen, das auf dem Bundesparteitag der SPD im Dezember 2015 verabschiedet wird.

Es ist der Anspruch der SPD, aus dem technischen Fortschritt der Digitalisierung auch einen gesellschaftlichen Fortschritt zu machen. Vor einer ähnlichen Herausforderung standen die Menschen schon einmal im 19. Jahrhundert – im Zuge der Industrialisierung.

Industrie 4.0

Ein Blick nach vorne macht deutlich: Wie wir leben, arbeiten und produzieren werden, wird maßgeblich vom Prozess der Digitalisierung geprägt. Für Wirtschaftsminister Gabriel Grund genug, sich heute intensiv dem Thema „Industrie 4.0” zu widmen: Eine intelligente Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden bietet die Chance, bei der nächsten Stufe der digitalen Entwicklung an der Weltspitze mitzumischen.

Sigmar Gabriel sagte zum Start der Plattform "Industrie 4.0" seines Wirtschaftsministeriums: „Wir müssen an unsere vorhandenen Stärken in Deutschland anknüpfen und die herausgehobene Stellung unserer Industrie weiter ausbauen. Das ist unser gemeinsames Ziel im Schulterschluss mit der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Arbeitnehmervertretern in der Plattform Industrie 4.0 'Made in Germany'."

Arbeit 4.0

Wie werden wir morgen arbeiten? Wie kann ein neues Leitbild von Arbeit aussehen? Die Arbeit von heute ist bereits viel vernetzter, digitaler und flexibler als noch vor wenigen Jahren. Wo wird das hinführen?

Mit Arbeiten 4.0 hat Bundesministerin Andrea einen Dialogprozess in Gang gesetzt, der sich den Kernfragen widmet: Wie wollen wir arbeiten und welche Gestaltungschancen gibt es für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik?

Die digitale Revolution schafft neue Märkte, Produkte und Arbeitszeitmodelle für Beschäftigte und Unternehmen. Andrea Nahles benennt Chancen und Risiken und sie weiß, wie sehr Arbeiten 4.0 Hoffnungen weckt aber auch Ängste schürt.

Digitalisierung geht alle an

Bei der Digitalisierung geht es auch um vernetzte Behörden, die zum Beispiel Eltern auf Tastendruck freie Kitaplätze anbieten können. Und auch um Hightech in der Medizin, so dass Ärzte beispielsweise mit einer Screening-App auf ihrem Handy ihre Patienten an jedem Ort auf Hautkrebs untersuchen können. Ein wichtiges Thema auf der digitalen Agenda ist die Neuausrichtung unseres Bildungssystems, denn die Strukturen sind schon nicht mehr die alten, wenn heute interaktive Whiteboards die klassische Kreidetafel ersetzen.

Das alles und vieles mehr wird Teil des Digitalen Grundsatzprogramms sein, das sich die SPD im Dezember geben wird. Alle können daran mitschreiben. Ende Juni geht’s los auf digitalleben.spd.de. Mitmachen

 
 

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News der NRWSPD

Zur Ankündigung von Martin Schulz, nicht als Minister in eine zukünftige Regierung einzutreten, erklären Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD, Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW und Achim Post, Vorsitzender der NRWSPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag:

Ob die SPD in eine Regierung mit CDU und CSU eintritt, entscheiden bei uns die Mitglieder. Jedes Mitglied kann im Rahmen des Mitgliedervotums mitentscheiden. Jede Stimme zählt. Abstimmen dürfen alle Mitglieder, die bis zum 6. Februar 2018, 18.00 Uhr, als Mitglied in die SPD aufgenommen und in der Mitgliederverwaltung als Mitglied registriert wurden.

Im Zuge der Frage "GroKo" oder "NoGroKo" und dem anstehenden Mitgliedervotum entscheiden sich viele Menschen für die Mitgliedschaft in der SPD, um politisch mitentscheiden zu können. Seit dem 1.1.2018 haben ca. 3.800 Interessierte einen Online-Antrag auf die SPD-Mitgliedschaft gestellt. Etwa 3.600 Anträge (seit dem 21.01.2018) wurden nach dem SPD-Bundesparteitag gestellt (Stand: 31.01.2018, 12 Uhr).

Die IG Metall in NRW ruft nach Scheitern der Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie ab heute zu Warnstreiks auf. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD in Nordrhein-Westfalen unterstützt die IG Metall in ihren Forderungen auf einen Lohnzuwachs von sechs Prozent, die Einführung eines Arbeitszeitmodells, das "kurze Vollzeit" ermöglicht und die finanzielle Unterstützung für die, die ihre Arbeitszeit verringern, weil sie Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder Schichtarbeit leisten.

In Berlin sind die Koalitionsgespräche gestartet. Das sind die 17 SPD-Verhandlerinnen und Verhandler aus NRW in den Arbeitsgruppen.

News der Bundes-SPD

20.02.2018 13:27
Deine Stimme zählt!.
Am Dienstag ist das mit Spannung erwartete SPD-Mitgliedervotum über den Entwurf des Koalitionsvertrages gestartet. Ob das Verhandlungsergebnis eine gute Grundlage ist, in der Regierung Verantwortung zu übernehmen, entscheiden bei der SPD die Mitglieder. Egal ob Ministerpräsidentin, Generalsekretär oder Juso: Jedes Mitglied hat dabei die gleiche Verantwortung. Jede Stimme zählt!

19.02.2018 12:36
Gemeinsam was bewegen.
So geht innerparteiliche Demokratie! Die SPD diskutiert in hunderten Veranstaltungen den Koalitionsvertrag. Am Wochenende startete die SPD-Spitze ihre Dialogtour. Ab Dienstag dürfen insgesamt rund 463.000 SPD-Mitglieder per Briefwahl abstimmen. Am 4. März sollen die Stimmen ausgezählt sein.

Als erste Frau an der Spitze soll Andrea Nahles die Bundespartei anführen. Der bisherige Vorsitzende Martin Schulz trat am Dienstag zurück. Daraufhin schlugen Vorstand und Präsidium der SPD jeweils einstimmig die Fraktionsvorsitzende für die Wahl zum höchsten Parteiamt vor. Entschieden wird auf dem Bundesparteitag im April.

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers, sollte es zu einer Koalition mit CDU, CSU und SPD kommen. Seine Erklärung im Wortlaut: