Altbürgermeister Günter Grannemann ist 80 geworden

Veröffentlicht am 09.05.2014 in Stadtverband

Der Altbürgermeister der Gemeinde Hille gehört zu den wichtigsten und anerkanntesten Persönlichkeiten in Hille. Für Günter Grannemann war und ist Verantwortungsgefühl und Augenmaß die Richtschnur nach der er handelt. Er hat der Gemeinde Hille und dem Ortsteil Eickhorst ein Gesicht und damit auch Gewicht gegeben.

Von 1975 bis 2002 gestaltete er das politische Geschehen in der Gemeinde Hille wesentlich mit, zunächst als SPD-Ratsmitglied und von 1989 bis 1999 als Bürgermeister der Gemeinde Hille; Ortsvorsteher in Eickhorst war er fast ein Vierteljahrhundert. Es war ihm immer wichtig, über Parteigrenzen hinweg zu vermitteln und ausgleichend zu wirken. Die Vertretung der Interessen der Bürger nahm er nicht nur im Rat wahr, auch das Zusammenleben im Dorf und die Pflege der plattdeutschen Sprache ist ihm eine Herzensangelegenheit. Er engagierte sich im Turnverein Grüne Linde Eickhorst, dessen Vorsitzender er lange Jahre war, sowie in der Mühlengruppe "Glück teo Eickhorst", in der er von Anfang an dabei war und bis heute noch aktiv ist. 2004 erhielt er für sein ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz.

Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik 2002 widmet er sich vorrangig den Belangen des Ortsteils Eickhorst. So begann er unverzüglich mit den Recherchen für die Dorfchronik, die im Jahr 2005 anlässlich der 750-Jahr-Feier als Jahrbuch erschien. Auf diesen 285 Seiten hat er Eickhorst auf vielfältige Art und Weise gewürdigt und lebendig gemacht.

Im Jahre 2009 erhielt er von seiner Partei die Willy-Brandt-Medaille, eine selten vergebene Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, die vom langjährigen Bürgermeister der Stadt Bremen, Henning Scherf, überreicht wurde.  Die SPD ehrt damit Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt und die nach dem Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt benannt ist. 

 
 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Mitglied werden!

Mitglied werden!

SPD Minden-Lübbecke

Jusos

News der NRWSPD

Zur Absicht der Landesregierung, die Mittel für das Sozialticket mittelfristig komplett zu streichen, erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Zum Scheitern der Sondierungsgespräche erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Es gibt keine große Koalition, auch wenn Merkel und die Schwampel scheitern. Diese Position hat der Landesparteirat der NRWSPD noch einmal per Beschluss bekräftigt. Das Gremium bestätigte zudem die Vorsitzende im Amt.

Mit über 80 Prozent der Stimmen wurde der Aachener Walter Cremer zum Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft 60plus der NRWSPD gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des im Mai 2017 verstorbenen Wilfried Kramps an. Walter Cremer (68) war seit 2013 stellvertretender Vorsitzender der AG und ist seit 1972 Mitglied der SPD. Als stellvertretende Vorsitzende unterstützen ihn Friedhelm Hilgers (Köln), Ralf Weßelmann (Kreis Steinfurt) und Marie-Jeanne Zander (Rheinkreis Neuss). Neuer Schriftführer ist Hans-Jürgen Böken (Wesel). Als Beisitzer komplettieren Anneliese Wlcek (Dinslaken), Gerlinde Lauth (Altenbeken), Maria Rose (Höxter), Hans Demmerle (Unna), Margit Reisewitz (Hürth), Gisela Hümpel (Herne), Ingrid Jarzombeck (Bochum) und Reinhard Jung (Olpe) den Vorstand.

Zur Schlussphase der Sondierungen zwischen CSU, FDP, Grünen und CDU erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

News der Bundes-SPD

20.11.2017 15:46
Es ist genügend Zeit.
AntwortenNach dem Scheitern der Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen geht SPD-Chef Martin Schulz davon aus, dass jetzt die Wählerinnen und Wähler das Wort haben. Für eine Große Koalition, bekräftigte Schulz, stehe die SPD nach wie vor nicht zur Verfügung.

Das Präsidium hat am 6. November in erster Lesung den Entwurf des Leitantrags für den Bundesparteitag im Dezember beraten. Der Leitantrag soll am 20. November vom Parteivorstand beschlossen werden. Bis dahin werden auch Änderungen aus dem Kreis des Präsidiums sowie die Ergebnisse der noch ausstehenden Dialogveranstaltungen mit der Parteibasis eingearbeitet.

SPD-Chef Martin Schulz kündigt eine tiefgreifende Erneuerung der Partei an. "2017 muss symbolisch stehen als Wendepunkt, als Neuanfang für die SPD", schreibt Schulz. Dieser müsse umfassend sein - organisatorisch, strukturell, strategisch.

Vier Wochen nach der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl hat das SPD-Präsidium wichtige Weichenstellungen für einen Neuanfang gestellt. Der Niedersachse Lars Klingbeil soll neuer Generalsekretär werden.