OV Hille

Hille


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Hille wurde das erste Mal 1170 erwähnt. Die Kirche in Hille wurde 1221 zum ersten Mal genannt. Der westliche Teil der heutigen Kirche stammt aus dem Jahr 1523. Über 600 Jahre alt ist die wuchtige Linde vor der Kirche (Nordseite). In den Jahren 1576 und 1628 wurde in Hille der Landtag gehalten. 1903 war die Eröffnung der Mindener Kreisbahn und damit wurden auch Südhemmern und Hartum an das Bahnnetz nach Minden angeschlossen. Inzwischen ist die Bahnlinie auf den Busbetrieb umgestellt worden. 1911 wurde Hille an das elektrische Stromnetz angeschlossen. Der Bau des Mittellandkanals dauerte von 1911 bis 1915 im hiesigen Streckenbereich Minden-Lübbecke. Die Inbetriebnahme erfolgte am 16. Februar 1915. Am Nordufer in Hille wurde eine Hafen angelegt. Inzwischen wurde eine noch größere Hafenanlage am Südufer gebaut.

Fläche 41,88 km², 4.172 Einwohner.

Sehenswert: Das große Torfmoor, etwa 500 Hektar groß, ist eines der letzten erhaltenen Feuchtbiotope in Ostwestfalen. Seine Entstehung ist gekennzeichnet durch Verlanden eines Sees, Bildung ausgedehnter Sumpfzonen, Flachmoore mit Erlenbruchwald- und Schilfpartien und ein sich darauf aufbauendes Hochmoor. Durch den Landschaftsplan "Bastauniederung - Wickriede" - den ersten seiner Art in Nordrhein-Westfalen - wurde das Moor 1980 offiziell zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier finden seltene oder vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen wieder geeigneten Lebensraum.

Im Norden der Gemeinde liegt das neugeschaffene Naherholungsgebiet Mindenerwald. Die rund 47 ha große Wald- und Wiesenlandschaft rund um den "Sonnenhügel" bietet ideale Möglichkeiten zum Wandern und Entspannen. Zahlreiche Holzbänke und eine Grillhütte laden den Besucher zum Picknick und zum Verweilen ein. Einer der 7 Teiche des Naherholungsgebietes wurde als Badesee ausgebaut. (Badebetrieb von Mai bis Mitte September).

Das Industriemuseum „ehemalige Brennerei Meyer“ ist ein mehrgeschossiges Gebäude, das als Kornbrennerei (gegründet 1721) gedient hat. Hier wurde der bekannte „Hiller Moorbrand“ hergestellt. Große Teile der Brennereiausstattung, so z.B. eine Dampfmaschine aus dem Jahr 1892, sind noch vorhanden, sodass der interessierte Besucher den Brennvorgang vom Getreideboden bis zum Zolllager sehr anschaulich nachvollziehen kann. Besichtigung nach Absprache, Anfragen an die Gemeinde Hille.

Bei dem in der Ortschaft Hille gelegenen von Oeynhausen’schen Hof handelt es sich um einen sehr alten Adelssitz. Die heute trocken liegende, breite Gräfte, die erst zwischen den beiden Weltkriegen zugeschüttet worden ist, lässt darauf schließen, dass der Hof Verteidigungscharakter besaß. Schriftliche Zeugnisse liegen aus dem Jahr 1699 vor. Damals gehörte der Hof dem Johann-Ernst-Heinrich von Oeynhausen und seiner Gemahlin Susanne, geb. Pohlmann.
Auf der Ostseite der Anlage liegt das Torhaus von 1699/1703. Rund um ein großen Hof stehen im Norden und Süden je ein Scheunen- und Stallgebäude. Auf der Westseite liegt das zweigeschossige Herrenhaus, zu dem eine Allee von Bäumen führt. Diese Anordnung folgt einem barocken Grundprinzip.

Das Herrenhaus wurde 1897 innen und außen zu einem kleinen Renaissance-Palast im Stile der Neorenaissance umgebaut. Die Anlage des ehemaligen von-Oeynhausen'schen Hofes ist als Bau- und Kulturdenkmal ein beeindruckendes Beispiel eines borocken Gräftenhofes. Er ging 1882 in den Besitz der Familie Reimler über.

Quelle: Hille

 

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News der NRWSPD

Zur Ankündigung von Martin Schulz, nicht als Minister in eine zukünftige Regierung einzutreten, erklären Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD, Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW und Achim Post, Vorsitzender der NRWSPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag:

Ob die SPD in eine Regierung mit CDU und CSU eintritt, entscheiden bei uns die Mitglieder. Jedes Mitglied kann im Rahmen des Mitgliedervotums mitentscheiden. Jede Stimme zählt. Abstimmen dürfen alle Mitglieder, die bis zum 6. Februar 2018, 18.00 Uhr, als Mitglied in die SPD aufgenommen und in der Mitgliederverwaltung als Mitglied registriert wurden.

Im Zuge der Frage "GroKo" oder "NoGroKo" und dem anstehenden Mitgliedervotum entscheiden sich viele Menschen für die Mitgliedschaft in der SPD, um politisch mitentscheiden zu können. Seit dem 1.1.2018 haben ca. 3.800 Interessierte einen Online-Antrag auf die SPD-Mitgliedschaft gestellt. Etwa 3.600 Anträge (seit dem 21.01.2018) wurden nach dem SPD-Bundesparteitag gestellt (Stand: 31.01.2018, 12 Uhr).

Die IG Metall in NRW ruft nach Scheitern der Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie ab heute zu Warnstreiks auf. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD in Nordrhein-Westfalen unterstützt die IG Metall in ihren Forderungen auf einen Lohnzuwachs von sechs Prozent, die Einführung eines Arbeitszeitmodells, das "kurze Vollzeit" ermöglicht und die finanzielle Unterstützung für die, die ihre Arbeitszeit verringern, weil sie Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder Schichtarbeit leisten.

In Berlin sind die Koalitionsgespräche gestartet. Das sind die 17 SPD-Verhandlerinnen und Verhandler aus NRW in den Arbeitsgruppen.

News der Bundes-SPD

20.02.2018 13:27
Deine Stimme zählt!.
Am Dienstag ist das mit Spannung erwartete SPD-Mitgliedervotum über den Entwurf des Koalitionsvertrages gestartet. Ob das Verhandlungsergebnis eine gute Grundlage ist, in der Regierung Verantwortung zu übernehmen, entscheiden bei der SPD die Mitglieder. Egal ob Ministerpräsidentin, Generalsekretär oder Juso: Jedes Mitglied hat dabei die gleiche Verantwortung. Jede Stimme zählt!

19.02.2018 12:36
Gemeinsam was bewegen.
So geht innerparteiliche Demokratie! Die SPD diskutiert in hunderten Veranstaltungen den Koalitionsvertrag. Am Wochenende startete die SPD-Spitze ihre Dialogtour. Ab Dienstag dürfen insgesamt rund 463.000 SPD-Mitglieder per Briefwahl abstimmen. Am 4. März sollen die Stimmen ausgezählt sein.

Als erste Frau an der Spitze soll Andrea Nahles die Bundespartei anführen. Der bisherige Vorsitzende Martin Schulz trat am Dienstag zurück. Daraufhin schlugen Vorstand und Präsidium der SPD jeweils einstimmig die Fraktionsvorsitzende für die Wahl zum höchsten Parteiamt vor. Entschieden wird auf dem Bundesparteitag im April.

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers, sollte es zu einer Koalition mit CDU, CSU und SPD kommen. Seine Erklärung im Wortlaut: