SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe verwundert über heimische CDU: Besser für den Mühlenkreis!

Veröffentlicht am 13.03.2015 in Landespolitik

Minden: Die Landesregierung hat beschlossen, durch die Ausweitung des Bochumer Modells auf Kliniken inOWL einen schon in kurz- und mittelfristiger Perspektive wirkenden und zugleich kostengünstigen Beitrag zur Linderung des Ärztemangels im ländlichen Raum zu leisten. Hierfür hat sie jährlich 6,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Das Auswahlverfahren der Ruhr-Universität Bochum wurde im Februar 2015 erfolgreich abgeschlossen, und die ersten 60 Medizinstudenten werden ab dem WS 2016/17 an Krankenhäusern in Minden, Lübbecke-Rahden, Bad Oeynhausen und Herford im klinisch praktischen Teil ihres Studiums - und möglichst auch in dem das Studium abschließenden Praktischen Jahr - ausgebildet.

Die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe (SPD) begrüßt die getroffene Entscheidung, die ausschließlich an dem Grundgedanken orientiert war, die für die medizinische Lehre und Forschung am besten geeigneten Krankenhäuser auszuwählen und sieht in der Ausweitung des Bochumer Modells nach OWL einen Beitrag zur zukünftigen medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.

Ab dem Wintersemester 2016/17 werden die ersten 60 Studierenden mit ihrem klinischen Ausbildungsabschnitt in OWL beginnen. An den ausgewählten Kliniken werden dauerhaft gleichzeitig zwei Jahrgänge mit je 60 Studierenden den klinischen Teil ihres Medizinstudiums - und nachfolgend vermutlich auch ihr Praktisches Jahr..,- absolvieren, womit im Ausbauzustand bis zu 180 Studierende eine dreijährige Ausbildungserfahrung in OWL haben werden.

„Warum die heimischen CDU Abgeordneten und ihre Kreisvorsitzende Kirstin Korte sich gegen diese Entscheidung stellen und weiterhin eine medizinische Fakultät für Bielefeld fordern ist nicht verständlich“ so Inge Howe nach einem Gespräch mit dem ärztlichem Direktor des Johannes-Weßling-Klinikums Minden, Prof. Dr. Reinbold.

„Statt die heimischen Standorte in Minden-Lübbecke und Herford zu unterstützen soll die Zentralisierung in Bielefeld forciert werden. Und das nachdem die Entscheidung in einem klarem Verfahren gefallen ist. Es wäre ja schön gewesen,  Frau Korte und Herr Kampeter hätten sich auf der Regionalkonferenz der ostwestfälischen CDU klar zu den Mühlenkreiskliniken bekannt.

Stattdessen fordern Sie trotz Kenntnis der Haushaltslage von Bund und Land eine medizinische Fakultät in Bielefeld. Die ist weder bezahlbar noch schafft sie Zukunftsperspektiven für unseren ländlichen Raum. Ausgebildete Ärzte fehlen aber auf dem Land und an den Randlagen, die großen Städte sind durchaus gut versorgt. Da können sich Frau Korte und Herr Kampeter mal bei Ihren Kommunalpolitikern vor Ort informieren.“

 
 

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