SPD-Abgeordnete auf Sommertour durch Lippe

Veröffentlicht am 27.07.2016 in MdB und MdL

Die ostwestfälischen SPD-Landtagsabgeordneten befinden sich derzeit auf großer Sommertour. Dabei ließen sie es sich nicht nehmen, auch einen Abstecher in den Kreis Lippe zu unternehmen. Gemeinsam besuchten die Abgeordneten, die im Landtag auch als „Teutonen“ bekannt sind, das neue Ausbildungszentrum des Elektronikkonzern Phoenix Contact, in Schieder Schwalenberg.

30 Millionen Euro, das ist die Summe, die Phoenix Contact in das hochmoderne Bildungszentrum investiert hat. Die Abgeordneten Inge Howe, Georg Fortmeier, Dr. Dennis Maelzer und Jürgen Berghahn zeigt sich sichtlich begeistert. „Aus- und Weiterbildung haben bei Phoenix Contact einen hohen Stellenwert, das ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich. In der sogenannten Wissensgesellschaft werden Weiterbildung und Lebenslanges Lernen für die Teilhabechancen der Menschen und für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft allerdings immer wichtiger. Daher müssen alle Menschen die Möglichkeit haben, Qualifikationen und Kompetenzen durch lebenslanges Lernen und Weiterbildung zu erhalten, zu erneuern und auszubauen“, sagen die Sozialdemokraten.

Geschäftsführer Prof. Dr. Gunther Olesch und Hermann Trompeter, Leiter Professional Education, führten die Abgeordneten durch das hochmoderne Ausbildungszentrum. Zahlreiche Ausbildungswerkstätten, Labors, Seminarräume und ein großes Forum bilden den Kern des funktionalen Gebäudes. Seit 60 Jahren bildet Phoenix Contact junge Menschen aus. Momentan bietet das Unternehmen 11 verschiedene Ausbildungsberufe an und 8 verschiedene duale Studiengänge. Rund 12.0000 Teilnehmer werden jedes Jahr durch Weiterbildungsmaßnahmen von Phoenix geschult.

Jürgen Berghahn und Dennis Maelzer loben das Engagement, das Phoenix in die Aus-und Weiterbildung seiner Mitarbeiter steckt. „Unternehmen, die in Ausbildung investieren, sichern ihren eigenen Fachkräftebedarf. Dadurch machen sie sich unabhängig vom Arbeitsmarkt und bleiben wettbewerbsfähig. Wer ausbildet, profitiert also in vielfacher Hinsicht von seinem Engagement“, betonen die Landtagsabgeordneten.

„Phoenix Contact gestaltet die Zukunft des Unternehmens aktiv und vorausschauend, sowohl im Bereich der Aus- und Weiterbildung, wie auch im Bereich Industrie 4.0“, führt Berghahn fort. Die zunehmende Digitalisierung der industriellen Produktion bringt viele neue Herausforderungen für die Arbeit der Beschäftigten. Diese werden bei Phoenix im Dialog mit dem Betriebsrat gestaltet. Berghahn und Maelzer halten das für den richtigen Ansatz: "Es ist wichtig, dass beim Thema Industrie 4.0 weiter der Mensch und nicht die Technik im Mittelpunkt steht."

Foto (v.l.): Inge Howe (MdL), Dr. Dennis Maelzer (MdL), Georg Fortmeier (MdL), Jürgen Berghahn (MdL), Rainer Brinkmann (Geschäftsführer SPD-Kreisverband Lippe),  Prof. Dr. Gunther Olesch (Geschäftsführer für Personal, Informatik und Recht/Phoenix Contact)

 
 

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News der NRWSPD

Zur Ankündigung von Martin Schulz, nicht als Minister in eine zukünftige Regierung einzutreten, erklären Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD, Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW und Achim Post, Vorsitzender der NRWSPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag:

Ob die SPD in eine Regierung mit CDU und CSU eintritt, entscheiden bei uns die Mitglieder. Jedes Mitglied kann im Rahmen des Mitgliedervotums mitentscheiden. Jede Stimme zählt. Abstimmen dürfen alle Mitglieder, die bis zum 6. Februar 2018, 18.00 Uhr, als Mitglied in die SPD aufgenommen und in der Mitgliederverwaltung als Mitglied registriert wurden.

Im Zuge der Frage "GroKo" oder "NoGroKo" und dem anstehenden Mitgliedervotum entscheiden sich viele Menschen für die Mitgliedschaft in der SPD, um politisch mitentscheiden zu können. Seit dem 1.1.2018 haben ca. 3.800 Interessierte einen Online-Antrag auf die SPD-Mitgliedschaft gestellt. Etwa 3.600 Anträge (seit dem 21.01.2018) wurden nach dem SPD-Bundesparteitag gestellt (Stand: 31.01.2018, 12 Uhr).

Die IG Metall in NRW ruft nach Scheitern der Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie ab heute zu Warnstreiks auf. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD in Nordrhein-Westfalen unterstützt die IG Metall in ihren Forderungen auf einen Lohnzuwachs von sechs Prozent, die Einführung eines Arbeitszeitmodells, das "kurze Vollzeit" ermöglicht und die finanzielle Unterstützung für die, die ihre Arbeitszeit verringern, weil sie Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder Schichtarbeit leisten.

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19.02.2018 12:36
Gemeinsam was bewegen.
So geht innerparteiliche Demokratie! Die SPD diskutiert in hunderten Veranstaltungen den Koalitionsvertrag. Am Wochenende startete die SPD-Spitze ihre Dialogtour. Ab Dienstag dürfen insgesamt rund 463.000 SPD-Mitglieder per Briefwahl abstimmen. Am 4. März sollen die Stimmen ausgezählt sein.

Als erste Frau an der Spitze soll Andrea Nahles die Bundespartei anführen. Der bisherige Vorsitzende Martin Schulz trat am Dienstag zurück. Daraufhin schlugen Vorstand und Präsidium der SPD jeweils einstimmig die Fraktionsvorsitzende für die Wahl zum höchsten Parteiamt vor. Entschieden wird auf dem Bundesparteitag im April.

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers, sollte es zu einer Koalition mit CDU, CSU und SPD kommen. Seine Erklärung im Wortlaut: