Neue Wege für die Demokratie

Veröffentlicht am 26.04.2014 in Stadtverband

Politikverdrossenheit, Demokratur und schlichtes Desinteresse sind Begriffe, die im Zusammenhang mit Wahlen häufig fallen. Zu Unrecht, sagen die SPD- Kommunalpolitiker aus dem Kreis und haben verschiedene Videoclips zu diesem Thema gedreht. Ein Video wird bis zum 21. Mai im Rahdener Kino gezeigt.

Insbesondere jungen Menschen wird häufig fehlendes Interesse an den kommunalpolitischen Entscheidungen unterstellt. „Wir haben nur ein ungenaues Bild von den Jugendlichen. Sie alle über einen Kamm zu scheren ist falsch“, sagt Jan Hendrik Maschke von der SPD in Preußisch Oldendorf. Vor diesem Hintergrund ist die Idee „Traut euch“ entstanden und damit eine Initiative von insgesamt sechs Stadtverbänden im Kreis Minden-Lübbecke mit dem Ziel, Jung- und Erstwähler auf eine neue Art und Weise anzusprechen. 

Drei Videos wurden gedreht – einer davon auf eine Kinospotlänge gekürzt. Am 24. April waren die Vertreter aus Hille, Hüllhorst, Lübbecke, Espelkamp, Rahden und Preußisch Oldendorf auf Einladung der Kino Managerin Manuela Erdtmann im Dersa Kino in Rahden zu Gast und feierten die kleine Premiere.

„So etwas hatten wir noch nie – aber die Idee ist klasse“, sagt die Jungmanagerin Erdtmann, die gemeinsam mit Torsten Kuhlmann die Aktion in den letzten Wochen vorbereitet hatte. Auch Ralf Niermann, Landrats- Kandidat, war vor Ort um sich von der tollen Umsetzung zu überzeugen. „Unsere Demokratie braucht neue Wege und junge Gesichter. Diese Idee ist kreativ und wirklich anders“, lobte er die Initiative und freute sich gemeinsam mit den vielen Wahlkampfhelfern aus dem Kreis auf und über diese Auftaktveranstaltung. Bis zum 21. Mai wird der Spot im Kinosaal 3 ausgestrahlt. „“Die Welt braucht deine Stimme“ ist eine Aufforderung an alle, ihre Verantwortung wahrzunehmen“, erläutert Silke Birkemeyer die von ihr konzipierte Aktion und verweist auf den dazugehörigen Internetauftritt unter www.traut-euch-2014.

Zu dem Konzept gehören auch eine Plakataktion unter dem Motto „Entscheide dich :)“ und die Aktion „Mach mit!“. Traut euch, so die SPD Stadtverbände, soll über die Kommunalwahl hinaus wirken. Denn Entscheidungen in Rat und Ausschüssen, Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern, Streit- und Kritikpunkte gäbe es immer. Und Mitsprache und damit das Recht, die Stimme zu erheben, sei ein wertvolles Gut der Demokratie.

Mehr zum Thema:
Kampagnenseite von "Traut-Euch"

 
 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Mitglied werden!

Mitglied werden!

SPD Minden-Lübbecke

Jusos

News der NRWSPD

Zur Absicht der Landesregierung, die Mittel für das Sozialticket mittelfristig komplett zu streichen, erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Zum Scheitern der Sondierungsgespräche erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Es gibt keine große Koalition, auch wenn Merkel und die Schwampel scheitern. Diese Position hat der Landesparteirat der NRWSPD noch einmal per Beschluss bekräftigt. Das Gremium bestätigte zudem die Vorsitzende im Amt.

Mit über 80 Prozent der Stimmen wurde der Aachener Walter Cremer zum Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft 60plus der NRWSPD gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des im Mai 2017 verstorbenen Wilfried Kramps an. Walter Cremer (68) war seit 2013 stellvertretender Vorsitzender der AG und ist seit 1972 Mitglied der SPD. Als stellvertretende Vorsitzende unterstützen ihn Friedhelm Hilgers (Köln), Ralf Weßelmann (Kreis Steinfurt) und Marie-Jeanne Zander (Rheinkreis Neuss). Neuer Schriftführer ist Hans-Jürgen Böken (Wesel). Als Beisitzer komplettieren Anneliese Wlcek (Dinslaken), Gerlinde Lauth (Altenbeken), Maria Rose (Höxter), Hans Demmerle (Unna), Margit Reisewitz (Hürth), Gisela Hümpel (Herne), Ingrid Jarzombeck (Bochum) und Reinhard Jung (Olpe) den Vorstand.

Zur Schlussphase der Sondierungen zwischen CSU, FDP, Grünen und CDU erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

News der Bundes-SPD

Nach dem krachenden Scheitern der Jamaika-Sondierungen hat sich SPD-Chef Martin Schulz am Donnerstag mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem Gespräch getroffen. Anschließend hat die Parteiführung beraten.

20.11.2017 15:46
Es ist genügend Zeit.
Nach dem Scheitern der Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen geht SPD-Chef Martin Schulz davon aus, dass jetzt die Wählerinnen und Wähler das Wort haben. Für eine Große Koalition, bekräftigte Schulz, stehe die SPD nach wie vor nicht zur Verfügung.

Das Präsidium hat am 6. November in erster Lesung den Entwurf des Leitantrags für den Bundesparteitag im Dezember beraten. Der Leitantrag soll am 20. November vom Parteivorstand beschlossen werden. Bis dahin werden auch Änderungen aus dem Kreis des Präsidiums sowie die Ergebnisse der noch ausstehenden Dialogveranstaltungen mit der Parteibasis eingearbeitet.

SPD-Chef Martin Schulz kündigt eine tiefgreifende Erneuerung der Partei an. "2017 muss symbolisch stehen als Wendepunkt, als Neuanfang für die SPD", schreibt Schulz. Dieser müsse umfassend sein - organisatorisch, strukturell, strategisch.