Die Entscheidung des DLV bringt nur Zeitgewinn, sie ist keine Lösung!“

Veröffentlicht am 04.11.2014 in Sport

Der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) erkennt den Titel von Markus Rehm an. Der Leichtathlet hatte die Deutsche Meisterschaft im Weitsprung gewonnen. Der Verband hatte ihn jedoch zur Europameisterschaft nicht gemeldet, mit der Begründung: Die Prothese habe Rehm einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Nun entscheidet der DLV, Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung gemeinsam starten zu lassen, aber getrennt zu werten. „Die Entscheidung bringt dem DLV in Sachen Inklusion im Spitzensport nur einen Zeitgewinn. Er ist mit Sicherheit nicht die Lösung“, sagt Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen.“
 
„Ich verstehe die Schwierigkeit des Deutschen Leichtathletikverbandes, aber die Entscheidung ist natürlich absurd. Es ist doch völlig klar, dass der nächste Sportler mit Behinderung mit entsprechender Leistung vor Gericht klagen wird, als Deutscher Meister mit und ohne Behinderung anerkannt zu werden. Und mein Rechtsempfinden sagt mir: Er wird diese Klage gewinnen.
 
Am ersten Plenartag des Landtages wird ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen zum Thema Inklusion im Sport eingebracht. Dieser Antrag soll die Diskussionen in der Sportfamilie in dieser Thematik verstärken. Der Fall Rehm zeigt, wie dringend notwendig dies ist. Wir brauchen Lösungen und kein Aufschieben auf die lange Bank.“
 

 
 

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Zur Ankündigung von Martin Schulz, nicht als Minister in eine zukünftige Regierung einzutreten, erklären Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD, Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW und Achim Post, Vorsitzender der NRWSPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag:

Ob die SPD in eine Regierung mit CDU und CSU eintritt, entscheiden bei uns die Mitglieder. Jedes Mitglied kann im Rahmen des Mitgliedervotums mitentscheiden. Jede Stimme zählt. Abstimmen dürfen alle Mitglieder, die bis zum 6. Februar 2018, 18.00 Uhr, als Mitglied in die SPD aufgenommen und in der Mitgliederverwaltung als Mitglied registriert wurden.

Im Zuge der Frage "GroKo" oder "NoGroKo" und dem anstehenden Mitgliedervotum entscheiden sich viele Menschen für die Mitgliedschaft in der SPD, um politisch mitentscheiden zu können. Seit dem 1.1.2018 haben ca. 3.800 Interessierte einen Online-Antrag auf die SPD-Mitgliedschaft gestellt. Etwa 3.600 Anträge (seit dem 21.01.2018) wurden nach dem SPD-Bundesparteitag gestellt (Stand: 31.01.2018, 12 Uhr).

Die IG Metall in NRW ruft nach Scheitern der Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie ab heute zu Warnstreiks auf. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD in Nordrhein-Westfalen unterstützt die IG Metall in ihren Forderungen auf einen Lohnzuwachs von sechs Prozent, die Einführung eines Arbeitszeitmodells, das "kurze Vollzeit" ermöglicht und die finanzielle Unterstützung für die, die ihre Arbeitszeit verringern, weil sie Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder Schichtarbeit leisten.

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News der Bundes-SPD

20.02.2018 13:27
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Am Dienstag ist das mit Spannung erwartete SPD-Mitgliedervotum über den Entwurf des Koalitionsvertrages gestartet. Ob das Verhandlungsergebnis eine gute Grundlage ist, in der Regierung Verantwortung zu übernehmen, entscheiden bei der SPD die Mitglieder. Egal ob Ministerpräsidentin, Generalsekretär oder Juso: Jedes Mitglied hat dabei die gleiche Verantwortung. Jede Stimme zählt!

19.02.2018 12:36
Gemeinsam was bewegen.
So geht innerparteiliche Demokratie! Die SPD diskutiert in hunderten Veranstaltungen den Koalitionsvertrag. Am Wochenende startete die SPD-Spitze ihre Dialogtour. Ab Dienstag dürfen insgesamt rund 463.000 SPD-Mitglieder per Briefwahl abstimmen. Am 4. März sollen die Stimmen ausgezählt sein.

Als erste Frau an der Spitze soll Andrea Nahles die Bundespartei anführen. Der bisherige Vorsitzende Martin Schulz trat am Dienstag zurück. Daraufhin schlugen Vorstand und Präsidium der SPD jeweils einstimmig die Fraktionsvorsitzende für die Wahl zum höchsten Parteiamt vor. Entschieden wird auf dem Bundesparteitag im April.

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers, sollte es zu einer Koalition mit CDU, CSU und SPD kommen. Seine Erklärung im Wortlaut: